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Wir sind Ihr Pluspunkt.

Starten Sie durch mit unseren anerkannten und geförderten Fort- und Weiterbildungen für Management, Pflege und Betreuung.

Pluspunkt 1: weiter – bilden

Entwickeln Sie sich weiter – beruflich und persönlich.

Pluspunkt 2: besser – pflegen

Festigen und vertiefen Sie Ihre Fachkompetenz.

Pluspunkt 3: sicher – führen

Wir machen Sie fit für Management – und Leitungsfunktionen.

Anpassungslehrgänge

Der Anpassungslehrgang richtet sich an Personen, die in einem Staat außerhalb der Europäischen Union einen Berufsabschluss oder ein Studium in einem Pflegeberuf absolviert haben. Sofern Sie in Deutschland als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann arbeiten möchten und ihr Berufsabschluss durch das Landesamt für Pflege entsprechend geprüft wurde, können Sie am Anpassungslehrgang teilnehmen.

Aufgrund des Bescheides des Landesamtes für Pflege (LfP) wird der Umfang des Anpassungslehrganges für jede Person separat festgelegt.

Die Anpassungslehrgänge 1 bis 3 bauen aufeinander auf. Anpassungslehrgang 2 vertieft Anpassungslehrgang 1 und Anpassungslehrgang 3 vertieft Anpassungslehrgang 2.

Den Abschluss des Anpassungslehrgangs bildet ein Abschlussgespräch mit Prüfungscharakter über die im Rahmen des Anpassungslehrgangs erworbenen, vertieften, erweiterten Kompetenzen (Rechtsgrundlage: § 44 Abs. 3 PflAPrV). Die erworbenen, vertieften oder erweiterten Kompetenzen sollen anhand einer komplexen Pflegesituation dargestellt werden. Für die Präsentation des Falles sowie vertiefende Rückfragen, Reflexion und Transferfragen des Anerkennungssuchenden stehen max. 60 Minuten zur Verfügung zzgl. Vor- und Nachbereitungszeit der Dozenten.

Die ausländischen Pflegekräfte können nach erfolgreicher Teilnahme am Anpassungslehrgang die pflegerische Tätigkeit als „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ (Berufsbezeichnung) aufnehmen, da ihnen danach von der zuständigen Behörde die Gleichwertigkeit mit der deutschen Berufsausbildung durch ein entsprechendes Diplom bzw. Zertifikat bescheinigt wird.

Anpassungslehrgang 1

240 Unterrichtseinheiten (UE)

  • Präsenz 156 UE (= 65%)
  • Virtuelles Klassenzimmer 48 UE (= 20 %)
  • Selbststudium 36 UE (= 15 %)

Das Absolvieren des theoretischen und praktischen Unterrichts erfolgt zum Ausgleich der festgestellten wesentlichen theoretischen Unterschiede mit geringerem Umfang.

Themen:

  • Sich in der Pflege in Deutschland zurechtfinden
  • Rechtliche Grundlagen und Pflegekonzepte
  • Menschen in kritischen Lebenssituationen und in der letzten Lebensphase begleiten
  • (Alte) Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen und kognitiven Beeinträchtigungen personenzentriert und lebensweltbezogen unterstützen
  • Entwicklung und Gesundheit in Kindheit und Jugend in Pflegesituationen fördern
  • Setting stationäre Akutpflege: Pflegesituationen
  • Setting stationäre Langzeitpflege: Pflegesituationen
  • Setting ambulante Akut- und Langzeitpflege: Pflegesituationen
  • Fallbearbeitung

Ergänzend hinzu kommt entsprechend dem Bescheid des Landesamtes für Pflege fachpraktischer Unterricht in einer Einrichtung der stationären Langzeitpflege.

Anpassungslehrgang 2

440 Unterrichtseinheiten (UE)

  • Präsenz 286 UE
  • Virtuelles Klassenzimmer 66 UE (= 15%)
  • Selbststudium 88 UE (= 20 %)

Das Absolvieren des theoretischen und praktischen Unterrichts erfolgt zum Ausgleich der festgestellten wesentlichen theoretischen Unterschiede mit mittlerem Umfang.

Themen:

  • Sich in der Pflege in Deutschland zurechtfinden
  • Rechtliche Grundlagen und Pflegekonzepte
  • Menschen in kritischen Lebenssituationen und in der letzten Lebensphase begleiten
  • (Alte) Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen und kognitiven Beeinträchtigungen personenzentriert und lebensweltbezogen unterstützen
  • Entwicklung und Gesundheit in Kindheit und Jugend in Pflegesituationen fördern
  • Setting stationäre Akutpflege: Pflegesituationen
  • Setting stationäre Langzeitpflege: Pflegesituationen
  • Setting ambulante Akut- und Langzeitpflege: Pflegesituationen
  • Fallbearbeitung

Ergänzend hinzu kommt entsprechend dem Bescheid des Landesamtes für Pflege fachpraktischer Unterricht in einer Einrichtung der stationären Langzeitpflege.

Anpassungslehrgang 3

640 Unterrichtseinheiten (UE)

  • Präsenz 512 UE
  • Virtuelles Klassenzimmer 64 UE (= 10 %)
  • Selbststudium 64 UE (= 10 %)

Das Absolvieren des theoretischen und praktischen Unterrichts erfolgt zum Ausgleich der festgestellten wesentlichen theoretischen Unterschiede mit hohem Umfang.

Themen:

  • Sich in der Pflege in Deutschland zurechtfinden
  • Rechtliche Grundlagen und Pflegekonzepte
  • Menschen in kritischen Lebenssituationen und in der letzten Lebensphase begleiten
  • (Alte) Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen und kognitiven Beeinträchtigungen personenzentriert und lebensweltbezogen unterstützen
  • Entwicklung und Gesundheit in Kindheit und Jugend in Pflegesituationen fördern
  • Setting stationäre Akutpflege: Pflegesituationen
  • Setting stationäre Langzeitpflege: Pflegesituationen
  • Setting ambulante Akut- und Langzeitpflege: Pflegesituationen
  • Fallbearbeitung

Ergänzend hinzu kommt entsprechend dem Bescheid des Landesamtes für Pflege fachpraktischer Unterricht in einer Einrichtung der stationären Langzeitpflege.

Vorbereitungslehrgang zur Kenntnisprüfung

Teilnehmen können Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder abgeschlossenem Hochschulstudium im Bereich Pflege und ggf. bereits erworbener Berufserfahrung im Herkunftsland, welches ein Drittstaat sein muss. Voraussetzung ist, dass bereits ein Anerkennungsverfahren beim Landesamt für Pflege initiiert wurde, die Unterlagen dort geprüft wurden und dafür ein Bescheid erstellt worden ist.

Vor Teilnahme am Vorbereitungslehrgang zur Kenntnisprüfung müssen folgende Zugangsvoraussetzungen von den künftigen Teilnehmern erfüllt sein:

  • Deutsches Sprachniveau B2
  • Hardware für Onlinelernen (Webcam, Laptop, Internet, ..)
  • Defizitbescheid vom Landesamt für Pflege

Liegen diese Dokumente bei der Verwaltung vor, kann nach Absprache mit dem Bewerber anhand des Defizitbescheides mit dem Vorbereitungslehrgang zur Kenntnisprüfung begonnen werden.

Die Unterrichtseinheiten sind unterteilt

  • in hybriden Unterrichteinheiten (400 UE) (online [virtuelles Klassenzimmer] und offline),
  • in eine die erlernten Kenntnisse vertiefenden Praxiswoche (53,30 UE) sowie
  • in eine Prüfungsvorbereitung in Form eines begleiteten Praxistages (9,30 UE).

Hybride Unterrichtseinheiten:

Hier erlernen die Teilnehmer anhand ihrer individuellen Bedürfnisse den theoretischen Unterrichtsstoff anhand Präsenzunterricht oder online (400 UE). Der Präsenzunterricht nimmt hierbei mindestens 50% ein. Dabei werden je nach Schwerpunktlegung verschiedene Module angeboten. Bei Bedarf können weitere Online-Termine für Gruppen oder Online-Einzeltermine vereinbart werden.

Praxiswoche:

In der Praxiswoche werden die Inhalte des Fernstudiums vertieft. Diese Praxiswoche dauert 5 Tage und ist zeitlich von 8:00 Uhr bis 16:45 Uhr, inklusive 45 Minuten Pause, geplant. Die Praxiswoche umfasst somit 40 Std (53,3 UE).

Je nach Berufserfahrung des Teilnehmenden und des zukünftigen Einsatzgebietes werden bestimmte Module individuell angepasst und beispielsweise das Setting der stationären Langzeitpflege in den Fokus genommen.

Begleiteter Praxistag:

Zusätzlich findet zur Prüfungsvorbereitung ein begleiteter Praxistag im Umfang von 7 Std (9,3 UE) im Bereich der stationären Langzeitpflege statt.

Modulplan:

Für den Vorbereitungslehrgang zur Kenntnisprüfung sind folgende Module sowie deren Inhalte im Rahmen der hybriden Unterrichtseinheiten festgelegt.

Modul 1: Einführung in die berufliche Pflege in Deutschland (70 UE)

Modul 2: Rechtliche Grundlagen und Pflegekonzepte (70 UE)

Modul 3: Bearbeitung komplexer Pflegesituationen im Setting stationäre Akutpflege (70 UE)

Modul 4: Bearbeitung komplexer Pflegesituationen im Setting stationäre Langzeitpflege (70 UE)

Modul 5: Bearbeitung komplexer Pflegesituationen im Setting stationäre psychiatrische Versorgung (50 UE)

Modul 6: Bearbeitung komplexer Pflegesituationen im Setting stationäre pädiatrische Versorgung (50 UE)

Modul 7: Bearbeitung komplexer Pflegesituationen im Setting ambulante Akut- und Langzeitpflege (20 UE)

Die ausländischen Pflegekräfte können nach erfolgreicher Teilnahme am Vorbereitungslehrgang zur Kenntnisprüfung vorbereitet an der Kenntnisprüfung teilnehmen, durch deren Bestehen ihnen danach von der zuständigen Behörde die Gleichwertigkeit mit der deutschen Berufsausbildung durch ein entsprechendes Diplom bzw. Zertifikat bescheinigt wird.

Weiterbildungen gemäß AVPfleWoqG

Gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung:

Die Zahl der alten Menschen, die an Demenz leiden, nimmt in Pflegeeinrichtungen stetig zu. Die Pflege und Betreuung dieser bedürftigen Personen ist äußerst anspruchsvoll und erfordert deshalb eine besondere Qualifizierung, um daran mitzuwirken den betroffenen Bewohnern die größtmögliche Unterstützung bei der Erhaltung oder Wiedererlangung der Lebensqualität zukommen zu lassen. Die Weiterbildung richtet sich an Pflegefachkräfte.

Einrichtungsleitung:

Diese Weiterbildung qualifiziert Sie, Ihre Einrichtung unter hohen Qualitätsansprüchen zukunftsfähig zu gestalten. Hierfür ist ein breites Spektrum an persönlichen, fachlichen und wirtschaftlichen Kompetenzen erforderlich, welche wir Ihnen in dieser Weiterbildung näherbringen. Zugangsvoraussetzungen ist der Berufsabschluss in einem sozialpflegerischen, kaufmännischen oder verwaltungstechnischen Beruf sowie Leitungserfahrung.

Praxisanleiter/in:

Ausbildende Betriebe müssen gewährleisten, dass ein betrieblicher Ausbilder/ Praxisanleiter für die Auszubildenden zur Verfügung steht. Dieser soll die Ausbildung der Azubis in die Organisation der Einrichtung integrieren und den Schulen als Koordinationspartner dienen. Es gilt, die Schüler praxisnah und theoretisch fundiert anzuleiten und zu bewerten, sie zu beraten und während der gesamten Ausbildungsdauer Ansprechpartner für Schule, Betrieb und Auszubildende zu sein.

Pflegedienstleitung:

Zunehmend übernehmen Pflegedienstleitungen zusätzlich auch die Funktion der Einrichtungsleitung. Anforderungen im Qualitätsmanagement, personal- und patientenbezogene Aufgaben erfordern vielfältige persönliche und fachliche Fähigkeiten. Diese Weiterbildung vermittelt wichtige Informationen und effektives Training, um umfassend auf diese verantwortungsvolle Position vorbereitet zu sein.

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